Dorfbilder von heute...

 

Und hier geht's mit einigen Bildern zu Eichenthal
weiter. Natürlich auch mit kurzen Kommentaren dazu...

Vieles über Eichenthal könnt Ihr auf nachfolgenden
 Seiten erfahren und sehen, besonders im Kapitel
"FOTOS". Da sind immer einmalige oft ganz seltene
Fotos zu sehen, immer kurze Kommentare dazu
und natürlich eigene Erinnerungsgeschichten.   

In 2005, als ich meinem Mann zum ersten Mal 
mein Geburtsdorf Eichenthal zeigte, gab's auch
gleich eine erste dicke Überraschung für mich:

Die Einfahrt ins Dorf führte uns nicht in die
mittlere, also in die "Hauptgasse", wie bis
in die 1970er Jahre, sondern ging direkt in
die Hintere Gasse, wo der damalige Bürgermeister
 sein schönes neues Einfamilienhaus errichten ließ.

Es stand fast kein altes Haus mehr in der
"Hinterschgass".
Dafür gab's einige noch im
Rohbau befindliche oder gerade erst frisch
verputzte Häuser mit neuen Dacia-Autos vor
der Hofeinfahrt, wie zum Beispiel hier
vor dem neu errichteten Haus, wo früher mal
die Familie Raiciu (Reitschuh) in ihrem alten
schwäbischen Dorfhaus wohnte:

 

 

Oder das hier, auch in der Hinteren Gasse:

 

 

In der Mittleren Gasse begrüßten uns eine totale
Stille und gleich drei schläfrige Hunde auf der
Fahrbahn: ein weißer, ein brauner und ein schwarzer...

 

 

 

 

Und so empfing uns 2007 die Mittlere Gasse
(ehemals "Mitterschgass") Richtung Silwaschel...

Linker Hand ist das traurige und armselige
Brunnenwrack vor dem ehemaligen Hausplatz der
Familie Josef Schneider in der Mitterschgass:

 

 

Und so grün war die Mittlere Gasse im Mai 2007.
Ich persönlich weiß nur, dass ich das Foto am Dorf-
ausgang, so etwa zwischen den ehemaligen Hausplätzen
der Familien Pfaffl Toni und Buschbach / Hallabrin in
Richtung Jena-Sakul knipste, und 
ich war mir
total unsicher, wo früher die Häuser, Zäune
und Gärten lagen. Nicht mal im Traum konnte
ich mir bei diesem Anblick das alte Bild
mit seinen ehemaligen alten Häusern wieder
zusammenstellen... 

 

 

Die Landstraße und die Gassen waren zwar geschottert,
 aber es waren nur noch ganz wenige Gehsteige
 vorhanden, die befestigt waren.

 Vor einigen einzelnen Häusern in der Hinterschgasse
 waren kurze Gehwege sogar mit Betonplatten ausgelegt.
Dieses Foto stammt aus dem Jahr 2009:

 

 

In 2009 begann die Asphaltierung der Landstraße
von Sakul bis Eichenthal.

Dazu konnten endlich Gelder locker gemacht werden,
 aber das war auch bitter notwendig, denn die heutige
 ruthenische Bevölkerung ist kinderreich und der
tägliche Schulweg bis nach Sakul, Karansebesch
oder Lugosch war für die Kinder unter den alten
 Straßenbedingungen kaum noch zu bewältigen.

 


Und so sah der Weg Eichenthal - Sakul im Mai 2009 aus:

 

 

Das ist der Weg von Sakul nach Eichenthal
mit dem alten "Schwengelbrunnen" für die Tränke
der Pferde auf der Weide (uff der "Hutweed"):


 

Bekannte Plätze am Wegesrand; in 2009 
standen da alte verlassene Viehställe:

 

Inzwischen wurden auch alle Gassen in Eichenthal
asphaltiert und geteert.

 In 2010 fand die feierliche Einweihung der neuen
Asphaltstraße statt, an der offizielle Persön-
lichkeiten, wie der Bürgermeister Damienescu,
sowie kirchliche Vertreter und viele Dorfbewohner
teilnahmen.

Die nachfolgenden Fotos stammen nicht von mir,
 aber da ich davon ausgehe, dass sie öffentlich
 sind, da auch die Presse von jenem Ereignis
berichtete,
habe ich mir erlaubt, einige davon
für uns, ehemalige Eichenthaler, hier reinzusetzen.
 Denn es geschehen noch Wunder in unserem alten
Eichenthal, dem heutigen ruthenisch-ukrainischen
Sâlbâgelu Nou.

 

Und das ist gut so! 

 

 

 

asphaltierte Strassen in Eichenthal werden im Sommer 2010 feierlich eingeweiht

 

So sieht eine Eichenthaler Gasse heute aus:

 

 

Und das sind doch gute Nachrichten für uns:
Eichenthal existiert weiter, zwar ohne seine
banatschwäbische Dorfbevölkerung, aber mit
einer ruthenisch-ukrainischen aus dem Norden
Rumäniens /der Maramuresch und mit einem
rumänischen Namen, aber immerhin ... 

 

    La revedere ...
 

​azi, 22.10.2012

 

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