Die Eichenthaler singen ihr Heimatlied in Ulm
​beim Heimattreffen der Lugoscher
am 23. September 2017

 

Das Wahrzeichen von Eichenthal ist eine ganz
besondere Eiche.



Sie und alle ihre Tausenden von Artgenossinnen
gaben einst dem Dorf "EICHENTHAL" seinen
wohlklingenden Namen und boten den müden
Siedlern aus Deutschland und aus anderen
Auswanderungsgebieten vor mehr als 120 Jahren
ein geschütztes Zuhause. Und das, beginnend mit
dem Jahr 1894, als sich die ersten deutschen
Siedler in jenem recht schönen, welligen Tal
des Banats, an der kleinen Wuna, niederließen.

Diese Eiche steht seit Jahrhunderten als
einzige noch am Wegesrand auf halbem Weg
zwischen den Dörfern Sakul und Eichenthal;
sie ist ein Überbleibsel von dem mächtigen
Eichen-Urwald, der einst dem Dorf seinen
Namen gab. Ein Blitzschlag hat sie irgendwann
in den späten 1950er Jahren ausgehöhlt,
aber auch heute noch steht sie ungebrochen
und grün am Wegesrand vor Eichenthal und
begrüßt standhaft alle, die Eichenthal besuchen
oder verlassen. Unsere Eiche wurde sogar in der
Hymne Eichenthals (dem "Heimatlied") verewigt.

​Das Eichenthaler Heimatlied lässt unsere Herzen
jedes Mal höher schlagen, sobald es irgendwo
erklingt. Es ist eine Lied- und Textkomposition
unseres Eichenthaler Landmanns, Heinrich Schneider,
eine Hymne, die wir hier, in musikalischer Begleitung
des Duos Günther und Werner, gemeinsam singen.
Hier der Refrain zu diesem sehr gefühlvollen Lied:

"Es steht 'ne Eiche am Dorfesrand,
Sie war noch immer Symbol der Heimat.
Sie blieb ganz einsam dort
von vielen and'ren Eichen;
Ich möchte vor ihr steh'n
und meine Heimat seh'n."


Hier singen wir beim Lugoscher Heimattreffen
​am 23. September 2017 in Ulm gemeinsam
unsere Eichenthaler Hymne. Und das klingt so:



Tausend Grüße an Euch alle, auch an die alte Eiche,
von mir, Annala,


heute, am 26. September 2017,

 

Nach oben