Ich bin eine Eichenthalerin!

 
 Ich bin's Schneider Anny  
geboren im März 1952 in Eichenthal im Banat.
Und ich hab mich auch gar nicht verändert seither, gell?!!   

  

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1960 zogen meine Eltern mit uns drei Kleinkindern
- leider ohne unseren Mischlingshund Mopsi vom Foto -

 in die Bergland-Stadt Reschitz im Banat, da wir ansonsten
in das 5 km entfernte Sakul (rumänisch Sacu) hätten radeln
und dort die rumänische Schule besuchen müssen.

 

 
 

Das veranlasste meine Eltern, mit uns in die Kreisstadt Reschitz
zu ziehen, wo ich 1971 das deutsche Lyzeum und anschließend
in Temeschburg mein Studium an der
West-Universität
absolvierte und mein weiteres Leben in der westrumänischen

Stadt Temeschburg (Temeswar) verbrachte, bis mein Mann
und ich aus politischen und familiären Gründen

über die grüne Grenze nach Deutschland flüchteten.
Hier leben und wohnen wir seither in Augsburg.


Aber nun zu meinem Eichenthal, das ich nicht vergessen kann.

Ich war 7 Jahre alt, als wir es verließen, aber es ist mir
noch gut in Erinnerung, dank meiner Mutter, mit der ich
oft darüber erzähle.
Auch dank meiner regelmäßigen
Teilnahmen an den Eichenthaler Heimattreffen und
Kirchweihfesten, die bis zuletzt im Okt. 2010 regelmäßig,
alle zwei Jahre, in Asbach-Bäumenheim (nahe Donauwörth)
stattfanden, und wo ich mich gerne mit meinen Eichenthaler
Landsleuten traf, mit ihnen feierte und mich mit ihnen in
angenehmen Gesprächen austauschte.

Es wurde mir ganz warm ums Herz, als 1994 zwei
ehemalige Altersgenossinnen meiner Mutter direkt
auf mich zukamen
und mir augenzwinkernd sagten:

"Annala, kumm fotografier mol jetz uns, denn mir
Mädle wore mit deiner Mama frieher in de Reih...",

also beim Tanzen, bei Geselligkeiten u.Ä....
 

Und das tat ich dann auch! Und die beiden Eichen-
thalerinnen aus Mamas Jugendzeit waren zufrieden!
 


 Dankschön für Eure Geduld, Ihr lieben Landsleute und
alle anderen Schwowe von egal woher!

 

Es grießt Eich alli,
tes Annala

​heut', am 1. Mai 2012,

 

 

 

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